Ramaya Tegegne

Regrouping

30. März — 12. Mai 2019

Mit Regrouping führt Ramaya Tegegne ihre Auseinandersetzung mit vorherrschenden Mechanismen innerhalb der Kunst fort, indem sie deren Ökonomie, Zirkulation und Historisierung untersucht, sowie jene Machtverhältnisse, die den Bereich der Kunst konstituieren. Für ihre Einzelausstellung bei Kevin Space richtet die Künstlerin ihre Aufmerksamkeit auf die Praktiken aktivistischer Künstler/innen und Kollektive. Indem sie dieses bereits existierende Material zitiert, entlehnt und überarbeitet, stellt Tegegne die strukturelle Befangenheit etablierter kunsthistorischer und gegenwärtiger Narrative in Frage und versucht den Wert von kollektiver Arbeit und Konversation neu zu bekräftigen.

Im Laufe der Ausstellung wird die Künstlerin den Ausstellungsraum durch eine öffentliche Veranstaltung aktivieren, im Rahmen derer Themen rund um Arbeitsbedingungen, Abwehrmechanismen und Kollektivität in Kunstinstitutionen diskutiert werden.


Ramaya Tegegne (Schweiz) präsentierte Einzelausstellungen bei u.a. VIS, Hamburg (2018), Park View / Paul Soto, Brüssel (2018), Galerie Maria Bernheim, Zürich (2018), First Continent, Baltimore (2017), Fri Art Kunsthalle Fribourg (2015) und Marbriers 4, Genf (2014). Ihre Performances wurden u.a. präsentiert in der Kunsthalle Basel (2018), Kunsthalle Bern (2017) und dem Swiss Institute, New York (2016). Sie ist Mitbegründerin des Buchgeschäfts Le Dispersion in Genf. 2017 hat sie die Kampagne Wages For Wages Against gestartet, die sich für die Entlohnung von Künstler*innen in der Schweiz und anderswo einsetzt.


Mit der Unterstützung der Republik und des Kantons Genf.

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